
Europa League
Nach der der Champions League ist die Europa League das zweitwichtigste Turnier im europäischen Klubfußball.
Nicht weniger unvergesslich bleibt das Finale von 2021, als Villarreal das große Manchester United besiegte. In einem Elf Meter-Krimi setzte sich das „Gelbe U-Boot“ gegen den klaren Favoriten durch und durfte sich erstmals zu der illustren Runde der Europa League-Sieger zählen! Frankfurt hingegen konnte 2022 den Erfolg von 1980 (damals UEFA-Cup) wiederholen: die Eintracht besiegte die Rangers. FC Sevilla setzte sich 2023 gegen AS Rom durch. 2024 unterlag Bayer04 Levekusen Atalanta Bergamo während 2025 Totenham Hotspur sich mit einem 1:0 gegen Manchester United punkten konnte.
Der aktuelle amtierende Meister aus der 2025/26 Saison ist Aston Villa die sich gegen den SC Freiburg den Titel holen konnten.
Turnier Modus
Nach Abschluss der Qualifikationsphase startet die Hauptrunde, die seit der Saison 21/22 von 48 auf 32 Teilnehmer reduziert, und seit der Saison 24/25 wieder auf 36 erhöht worden ist. Der Reduktion ging die Absicht voraus, die Leistungsdichte zu erhöhen und die Gruppen insgesamt spannender zu machen. Gespielt wird in acht Gruppen (ehemals zwölf) zu je vier Teams in Hin- und Rückrunde. Für jene 16 Mannschaften, die es nicht in die Europa League schaffen, wurde die Europa Conference League– die dritte Klasse in der europäischen Hierarchie – ins Leben gerufen und deren Feld zusätzlich erweitert.
An der Gruppenphase nehmen einerseits Clubs teil, die sich durch ihre Leistungen auf nationaler Ebene direkt für die Europa League qualifiziert haben. Andererseits wird das Feld nach Abschluss der Hauptrunde abermals durchmischt, da die Gruppendritten der Champions League in die Europa League absteigen. In der Regel werden die Absteiger aus der Königsklasse als Favoriten gehandelt. Wobei der Reiz der Europa League, wie eingangs erwähnt, gerade darin auszumachen ist, dass in diesem Turnier viel Überraschungspotential steckt.
Bevor es zu den eigentlichen Playoffs kommt, gibt es zuvor ein Sechzehntelfinale der Zweitbesten. Bei den Gruppendritten hingegen verhält es sich gleich wie in der Königsklasse – in diesem Fall führt der Weg in die Conference League. Das Finale steht dabei sowohl in finanzieller Hinsicht als auch in der des Prestiges im Schatten des Champions League-Endspiels. In der Frage der spielerischen Qualität jedoch, kann die zweite Klasse mithalten – und das aus gutem Grund
Alle Teilnehmer der Ligaphase
Direkt qualifiziert haben sich:
- England: Crysta Palace, AFC Bournemouth, AFC Sunderland
- Italien: AC Milan, Juventus
- Spanien: Real Sociedad, Celta Vigo
- Deutschland: TSG Hoffenheim, Bayer Leverkusen
- Frankreich: Olympique Marseille, Stade Rennes
- Niederlande: AZ Alkmaar
- Portugal: SC União Torreense
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